Abstimmung Kanton Zürich: Alles bleibt beim Alten
Vielleicht hatte die wochenlange Nebelsuppe im Unterland die ZürcherInnen etwas miesepetrig gestimmt, denn die Stimmberechtigten haben am Wochenende alle Vorlagen abgelehnt, sagten "Njet!" zu sämtlichen von den InitiantInnen zusammengetragenen Vorlagen und wählten auch noch ihre alten StänderätInnen wieder, die sie schon hatten.
Flughafengesetz
Das Flughafengesetz, das den Neubau von weiteren Pisten und den Ausbau bestehender Pisten verbieten wollte, scheiterte mit 41% Ja- gegen 59% Nein-Stimmen.
Auch der Gegenvorschlag zum Flughafengesetz wurde abgelehnt. Dieser sogar mit 31% zu 69%.
Für morgendliches Füdli-an-Füdli im Gubrist
Die Volksinitiative "Stau weg" wurde ebenso von der höchsten Politischen Gewalt (nämlich dem Volk) abgesägt, aus der Traum von staufreien amerikanischen Highways in der Schweiz. 37% der SchweizerInnen wollten weniger Stau und mehr Spuren, 63% scheinen das allmorgendliche automobile Füdli-an-Füdli rund um Zürich zu geniessen.
Keine faire Ferien
Und auch den Staatsangestellten mochten die StimmbürgerInnen nicht eine Woche mehr Ferien gönnen und lehnten auch diese Initiatve "für faire Ferien" mit 62% Neinstimmen ab.
Ständeratswahlen: Diener und Gutzwiller - oder doch ein 3. Wahlgang?
Der zweite Durchgang brachte zwei GewinnerInnen, nämlich wurden die bestehenden beiden StänderätInnen Verena Diener von den Grünliberalen und Felix Gutzwiller von der FDP wieder gewählt. Christoph Blocher von der SVP landete auf dem dritten Platz, gefolgt vom unabhängigen Toni Stadelmann, Thomas Märki von der Tierpartei, Jakub Walczak von der rührigen PSS und vielen vereinzelt vorgeschlagenen Personen, die sich aber nicht offiziell zur Wahl gestellt hatten (vermutlich Donald Duck, Donald Trump, Klibis Caroline, dem netten Bratwurstbräter vom Sonnenberg und vermutlich vielen mehr, die lustige WählerInnen mangels einer Liste der zu wählenden Personen auf ihre Zettel geschrieben hatten).
Vielleicht müssen die Stimmenden nochmals an die Urne, denn die PSS will eine Beschwerde einreichen, da die StimmbürgerInnen keinen Begleitzettel zur Wahl erhalten hatten.
UPDATE: Lesen Sie auch: Dritter Wahlgang des Zürcher Ständerates nötig? >>
Quelle: statistik.zh.ch, www.solidarische.ch




















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